Ansprechpartner des Naturtheaters
Spielzeit 2027
Chronik
Geschichte des Naturtheaters
Anfänge
Im Jahr 1954 wurde zum ersten Mal auf dem Grötzinger Galgenberg Theater gespielt. Anlässlich der 650-Jahr-Feier der Stadt fand – eingebettet in ein viertägiges Festprogramm – die Uraufführung des vom damaligen Stadtpfarrer geschriebenen und inszenierten Heimatspiels „Die Grötzinger Kanonen” statt. Es folgten Aufführungen von Volksstücken in Abständen von zwei bis fünf Jahren, die ein zahlreiches Publikum zu der neu geschaffenen Spielstätte lockten.
Vereinsgründung
1970 wurden mit der Gründung der “Kulturgemeinschaft Naturtheater Grötzingen e.V.” die Grundlagen zu einem kontinuierlichen Spielbetrieb geschaffen. Bereits zwei Jahre später nahm das Naturtheater Grötzingen als eine der ersten Freilichtbühnen in Baden-Württemberg ein Kinder- und Jugendstück als zweite Produktion in den Spielplan auf. Seit 1978 schützt eine freitragende Betonkuppel die Besucher im 850 Plätze bietenden Zuschauerraum vor Regen und Sonnenschein.

Zuschauerkuppel
»Ein möglichst unauffälliges und organisches Bauwerk, das sich der vorhandenen natürlichen Umgebung anpasst«, so hatten sich die Verantwortlichen das Bauwerk vorgestellt, das ab 1978 einen kontinuierlichen Spielbetrieb gewährleisten sollte. Zuvor hatten bereits die Freilichtbühnen in Stetten, Heidenheim, Reutlingen und Hayingen bewiesen, dass sich mit einer Zuschauerraum-Überdachung die Besucherzahlen deutlich steigern lassen.
Islerschale
Basierend auf Tragwerksplanungen des Schweizer Dipl.-Ing. Heinz Isler (1926 - 2009) aus Burgdorf bei Bern entwarf Architekt Michael Balz Pläne für den Bau der synklastischen Schale. Islers Herangehensweise basierte vollständig auf physikalischen Modellen und Experimenten, nur selten verwendete er allgemeine mathematische Theorien. Dabei waren die Stützpunkte für das Grötzinger Projekt von besonderer Bedeutung, denn die Schale sollte nicht auf einer Ebene, sondern in den Hang gebaut werden, wodurch eine Verlagerung in der Statik erforderlich war.Bauzeit
Noch im Jahr 1977 begannen vor den Kulissen von »Emil und die Detektive« und »D’ Steighofkomede« die Arbeiten für die über 400.000 Mark teure Betonschale. 400 Kubikmeter Erde mussten unter anderem für die Fundamente ausgehoben werden. Schallschluckplatten, die auch heute noch sichtbar sind, sollten als verlorene Schalung beim Betonieren zur Verwendung kommen. Sie lagerten auf einem Gerüst und einer Holz-Unterkonstruktion. Bereits Anfang November wurde Richtfest gefeiert. Bis zur Einweihung im Mai 1978 wurden 15 Tonnen Betonstahl und 200 Kubikmeter Beton verbaut.Stuhlpatenschaft
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Ausblick 2028
Wir halten Sie über unsere Produktionen für die Spielzeit 2028 auf dem Laufenden. Aktuell gibt es hierüber noch keine Entscheidung.