Im Theater von Grötzingen, oh welch‘ Pracht,
wurde dieses Jahr schon viel gelacht!
Da kommt der Nikolaus, und sieht einen Schuh,
fragt: „Habt ihr gespielt? Ward ihr artig dazu?“
Die Grötzinger rufen: „Wir waren famos!“
Da füllt er die Stiefel – die Freude ist groß!
Der Nikolaus lacht und spricht: „Das ist doch bekannt,
euer Theater verzaubert das ganze Land!
Geschenke gibt’s nicht, weil ihr’s nur behauptet,
ich hab selbst gesehen, wie ihr Applaus raubtet!“ 🎭🎅 (Uff … Hier hab ich keinen besseren Reim gefunden ;D)
„Drum schenke ich gerne, ihr seid ein Genuss,
auf euch freut sich jeder – Applaus, und jetzt Schluss!“
Auf dem Galgenberg, bei frostigem Wind,
zieht Nikolaus, den Mantel fest geschwind.
Er summt ein Lied, so leis’ und sacht,
schon fast vollbracht die lange Nacht.
Da sieht er fern ein warmes Licht,
ein Fenster, das von Wärme spricht.
Das Spielerheim, es lädt ihn ein,
dort will er für ein Weilchen sein.
Er öffnet leise die schwere Tür,
die Kälte bleibt da draußen nur.
Den Mantel legt er ab zur Ruh‘,
der Ofen knistert, wohlig zu.
Er wärmt die Hände, reibt sie sacht,
und denkt, was Freude dieser Nacht
ihm wohl beschert, so unerwart’,
nun spürt er Wärme um das Herz.
Im Schminkraum bleibt sein Blick nun hängen,
die Pinsel, Farben, die dort drängen.
Er nimmt sich Zeit, probiert ganz sacht,
Ein Bart wohl an ihm passt?
Er schminkt die Stirn, die Falten weich,
das Rot der Wangen macht ihn gleich
zum Künstler, der sein Bild erfindet,
bis nur ein fremdes Gesicht er findet.
Nein, sagt er, das bin ich nicht
Das im Spiegel bin nicht mehr ich
Er lacht und Schminkt sich wieder ab
Den Sack den nimmt er Huckepack
Doch will er danken für dies Glück,
schaut sich im Haus um, Stück für Stück.
Ein Fundus, prall und bunt bestückt,
weckt seinen Blick und ihn entzückt.
Da stehen Schuhe, groß und klein,
manch‘ einer blank, manch‘ einer rein,
andere schmutzig, alt und matt –
doch Nikolaus wird nicht mal stutzig, sondern lächelt, er ist platt.
In jeden Schuh, ob schlicht, ob fein,
steckt er den Nikolaus hinein:
Ein Zeichen Liebe, Dankbarkeit,
für diese schöne Heimeligkeit.
Dann zieht er still den Mantel an,
macht sich bereit, zieht wieder dann
hinaus in frostige, stille Nacht –
die Welt schläft schon, der Mond nur wacht.
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Heute ist St. Nikolaus, er schleicht mit Ruprecht um das Haus. Warst du brav das ganze Jahr, gibt’s Geschenke, wunderbar!
Im Theater von Grötzingen, oh welch‘ Pracht,
wurde dieses Jahr schon viel gelacht!
Da kommt der Nikolaus, und sieht einen Schuh,
fragt: „Habt ihr gespielt? Ward ihr artig dazu?“
Die Grötzinger rufen: „Wir waren famos!“
Da füllt er die Stiefel – die Freude ist groß!
Der Nikolaus lacht und spricht: „Das ist doch bekannt,
euer Theater verzaubert das ganze Land!
Geschenke gibt’s nicht, weil ihr’s nur behauptet,
ich hab selbst gesehen, wie ihr Applaus raubtet!“ 🎭🎅 (Uff … Hier hab ich keinen besseren Reim gefunden ;D)
„Drum schenke ich gerne, ihr seid ein Genuss,
auf euch freut sich jeder – Applaus, und jetzt Schluss!“
Auf dem Galgenberg, bei frostigem Wind,
zieht Nikolaus, den Mantel fest geschwind.
Er summt ein Lied, so leis’ und sacht,
schon fast vollbracht die lange Nacht.
Da sieht er fern ein warmes Licht,
ein Fenster, das von Wärme spricht.
Das Spielerheim, es lädt ihn ein,
dort will er für ein Weilchen sein.
Er öffnet leise die schwere Tür,
die Kälte bleibt da draußen nur.
Den Mantel legt er ab zur Ruh‘,
der Ofen knistert, wohlig zu.
Er wärmt die Hände, reibt sie sacht,
und denkt, was Freude dieser Nacht
ihm wohl beschert, so unerwart’,
nun spürt er Wärme um das Herz.
Im Schminkraum bleibt sein Blick nun hängen,
die Pinsel, Farben, die dort drängen.
Er nimmt sich Zeit, probiert ganz sacht,
Ein Bart wohl an ihm passt?
Er schminkt die Stirn, die Falten weich,
das Rot der Wangen macht ihn gleich
zum Künstler, der sein Bild erfindet,
bis nur ein fremdes Gesicht er findet.
Nein, sagt er, das bin ich nicht
Das im Spiegel bin nicht mehr ich
Er lacht und Schminkt sich wieder ab
Den Sack den nimmt er Huckepack
Doch will er danken für dies Glück,
schaut sich im Haus um, Stück für Stück.
Ein Fundus, prall und bunt bestückt,
weckt seinen Blick und ihn entzückt.
Da stehen Schuhe, groß und klein,
manch‘ einer blank, manch‘ einer rein,
andere schmutzig, alt und matt –
doch Nikolaus wird nicht mal stutzig, sondern lächelt, er ist platt.
In jeden Schuh, ob schlicht, ob fein,
steckt er den Nikolaus hinein:
Ein Zeichen Liebe, Dankbarkeit,
für diese schöne Heimeligkeit.
Dann zieht er still den Mantel an,
macht sich bereit, zieht wieder dann
hinaus in frostige, stille Nacht –
die Welt schläft schon, der Mond nur wacht.
Hilda und Reinhold? War Jetzt mein erster Gedanke.
Aschenputtel